Lichtenfels, 1st April 2019. Here I am, sitting at my desk, while suddenly there is a conversation in French on my right. Someone is phoning in Turkish in front of me and behind, a person is reading in Spanish. I myself am currently translating a German text into English, while I’m talking to someone in English. Yes, foreign languages are really not a rarity at all here – that way it can happen that you just ask yourself if you are really in Lichtenfels a small unknown city in Germany. A typical day at aviationscouts.

As an 11th grade student – elective/field of study: International Economics – at the FOS in Bamberg, I had to choose my last international internship out of three. But what do you understand by the concept “Internship with international flair”? Obviously, a company at which foreign languages are part of the everyday work life and which itself is active abroad. Since I myself come from Lichtenfels, I was all the more pleased that such a company has its headquarters in my town.

Thanks to my fabulous persuasive powers I was able to convince my teacher that my last internship needs to take place in Lichtenfels rather than in Bamberg. That way I not only saved the expensive travel expanses but also had the chance to have a look at the company aviationscouts. A company which buys, refurbishes and sells used aircraft seats. That doesn’t only sound cool, it is indeed a whole new experience. After I had tremblingly survived the interview, I started the first 3 weeks of my 6-week internship at aviationscouts.

My highlights

1 – Exciting tasks

When you are a person who gets quickly bored with an internship, you should stop by here. The tasks are not only versatile but also interesting. I was called to translate German articles into English, conduct interviews and participated in meetings. Moreover, they were always open minded about my opinions and point of views in specific topics. To put it briefly, you feel equally well received and involved.

2 – Delicious coffee

Perhaps it sounds weird that coffee scored the second place, but for real – who doesn’t love a good cup of coffee early in the morning? Especially when it’s made and served by a lovely colleague. The little Nespresso machine will now always have a place in my heart.

3 – Expand your knowledge

As a Microsoft-user I was more than blown away when I was surrounded by Apple devices. So, for the first week, I was pestering the others with questions about how to close a tab the right way, how to type the @ and how to even boot the computer.

Besides the daily challenge with Apple, I’ve never had so much insight into a company and learned about it as here. At aviationscouts the people take their time to show and explain the trainee the individual departments and answer every upcoming question. I was always very keen on Marketing, here I had the opportunity to look behind the scenes and it cleared my mind that this is for real the right personal way to go.

4 – You can brag to your friends

I mean… who can claim to have done an internship in a company that recycles aircraft seats?

5 – Bottom line

In the end I can only report positively about the company and personally I find that these 6 weeks were to short and have passed too fast.

The more than just pleasant working atmosphere, the friendly colleagues and the high learning factor make aviationscouts a great internship.

Anyone who now thinks “I don’t know anything about the subject at all” should be assured. My knowledge about the aircraft industry was at a level of 0 before starting my internship. The most important terms are mentioned and explained right at the beginning and over the weeks a certain basic knowledge accumulates.

I have to admit: The enthusiasm of airplanes is wearing off.

Recently I was on vacation and the first thing I paid attention to was, which airplane seats were installed.

At the end I would like to thank the whole team:

First of all, to the boss Thomas Bulirsch, who despite a stressful working day, took a few moments to explain a few things about the company and its procedures to me.

To Tanja, who made me a delicious coffee every day and gave me an insight into her working day.

To Doris, who showed me the company as well as the accounting department and always had an open ear for my questions.

To Olivier, who is not only a very talented photographer, but was also a great help especially during the first two weeks.

…and of course, Filiz. For her there is a big thank you for explaining the marketing department to me down to the last detail – and thus helping me in my decision for a future career direction.

In addition, I had lovely conversations with her, and I can say that she has grown into a friend over these 6 weeks.

2nd July 2019

Laura Höhn, 17 years

German text in below

Lichtenfels, 01. April 2019. Da sitz ich am Schreibtisch und plötzlich wird sich zu meiner Rechten auf Französisch unterhalten. Vor mir wird auf Türkisch telefoniert und hinter mir auf Spanisch gelesen. Ich selbst übersetze gerade einen deutschen Text ins Englische, während ich mich auf englisch unterhalte. Ja, Fremdsprachen kommen hier wirklich nicht zu knapp – da kann man sich schon mal wundern, ob man sich überhaupt noch in Lichtenfels einer kleinen Stadt in Deutschland befindet. Ein ganz normaler Tag im Unternehmen aviationscouts.

Als Schülerin der 11. Klasse – Zweigrichtung Internationale Wirtschaft – an der FOS in Bamberg musste ich mir meinen letzten internationalen Praktikumsplatz von dreien aussuchen. Aber was versteht man unter dem Begriff “International angehauchtes Praktikum”? Klar, ein Praktikum bei dem Fremdsprachen zum Alltag gehören und das Unternehmen selbst zum größten Teil im Ausland tätig ist. Da ich selbst aus Lichtenfels komme, habe ich mich umso mehr gefreut, dass genau so eine Firma ihren Sitz in Lichtenfels hat.

Dank meiner hervorragenden Überredungskünste konnte ich meine Lehrer davon überzeugen, mein letztes Praktikum in Lichtenfels abzuhalten anstatt in Bamberg. So habe ich mir nicht nur die teuren Fahrkosten gespart, sondern hatte auch die Chance einen Einblick in das Unternehmen aviationscouts zu bekommen. Ein Unternehmen welches gebrauchte Flugzeugsitze aufkauft, erneuert und verkauft. Das hört sich nicht nur spannend an, es ist es auch. Nachdem ich also das Vorstellungsgespräch zitternd überwunden hatte, startete ich die ersten 3 Wochen meines 6-wöchigen Praktikums bei aviationscouts.

 

Meine Highlights

1 – Spannende Aufgaben

Wem bei einem Praktikum schnell langweilig wird, sollte hier vorbeischauen. Die Aufgaben sind nicht nur vielseitig, sondern auch interessant. Ich konnte Artikel über die Firma ins Englische übersetzen, Interviews führen und bei Meetings zuhören. Zudem trafen meine Meinungen und Ansichtsweisen über bestimmte Themen immer auf offenen Ohren. Kurz gesagt fühlt man sich gleich gut aufgenommen und miteinbezogen.

2 – Guter Kaffee

Vielleicht ist es etwas seltsam, dass Kaffee auf meiner Highlight-Liste steht, aber mal ehrlich – wer liebt keinen guten Kaffee am frühen Morgen? Vor allem, wenn er dann auch noch von der lieben Kollegin zubereitet wird. Die kleine Kaffee-Maschine ist mir richtig ans Herz gewachsen.

3 – Kenntnisse erweitern

Als Microsoft Nutzer war ich ziemlich aufgeschmissen, umgeben von so vielen Apple-Geräten. Die erste Woche löcherte ich also die Anderen mit Fragen, wie man Tab-Fenster richtig schloss, das @-Zeichen tippt und den Computer überhaupt hochfährt.

Neben der neuen Herausforderung mit Apple, habe ich noch nie so viel Einblick in ein Unternehmen bekommen und darüber gelernt wie hier. Bei aviationscouts wird sich die Zeit genommen dem Praktikanten die einzelnen Abteilungen der Firma zu erklären und seine aufkommenden Fragen zu beantworten. Ich war schon immer sehr an Marketing interessiert, hier hatte ich die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und ich wurde mir noch sicherer, dass das der richtige Weg für mich ist.

4 – Du kannst in deinem Freundeskreis angeben

Ich meine… wer kann schon von sich behaupten in einer Firma, die Flugzeugsitze recycled, Praktikum gemacht zu haben?

5 – Zusammengefasst

Am Ende kann ich nur Positives von der Firma berichten und ich persönlich finde, dass diese 6 Wochen zu kurz waren und zu schnell vergangen sind.

Das mehr als nur angenehmen Arbeitsklima, die freundlichen Kolleg/-innen und der hohe Lernfaktor machen aviationscouts zu einer sehr gut geeigneten Praktikumsstelle.

Wer sich jetzt denkt „Ich kenne mich mit dem Thema überhaupt nicht aus“ der sei beruhigt. Mein Wissen bezüglich der Flugzeugbranche hatte vor meinem Praktikum einen Stand von 0. Die wichtigsten Begriffe werden einen gleich am Anfang genannt sowie erklärt und über die Wochen sammelt sich ein gewisses Grundwissen an.

Die Begeisterung für Flugzeuge färbt etwas ab: Da war ich doch erst im Urlaub und das erste auf was ich geachtet habe war, welche Flugzeugsitze denn eingebaut waren.

Am Schluss möchte ich mich nochmal persönlich beim ganzen Team bedanken:

Erstmal beim Chef Thomas Bulirsch, der sich trotz stressigem Arbeitstag, ein paar Momente Zeit genommen hat, mir ein paar Sachen über die Firma und deren Vorgehensweise zu erklären.

An Tanja, die mir jeden Tag einen köstlichen Kaffee gezaubert hat und mir einen Einblick in ihren Arbeitstag gewährte.

An Doris, die mir neben der Buchhaltung auch die Firma gezeigt hat und für meine Fragen immer ein offenes Ohr hatte.

An Olivier, der nicht nur ein sehr talentierter Fotograf ist und mir die Fotografien seiner Reisen zeigte, sondern mir vor allem in den ersten beiden Wochen eine enorm große Hilfe war.

…und natürlich an Filiz. Für sie gibt es ein ganz großes Dankeschön dafür, dass sie mir die Abteilung Marketing bis ins kleinste Detail erklärt – und mir damit bei meiner Entscheidung einer zukünftigen Berufsrichtung geholfen hat.

Zudem hatte ich mit ihr sehr schöne Gespräche und ich kann sagen, dass sie über diese 6 Wochen zu einer Freundin geworden ist.

2. Juli 2019

Laura Höhn, 17 Jahre
11. Klasse FOS Bamberg